«Raumpatrouille»: Die Serie lief vom 17.9.–10.12. 1966 in der ARD
«Wir schreiben das Jahr 3000. Mit unvorstellbarer Geschwindigkeit rasen Raumschiffe durch unsere Milchstrasse. Eines davon ist der schnelle Raumkreuzer Orion, winziger Teil eines gigantischen Sicherheitssystems, das die Erde vor Bedrohungen aus dem All schützt.» Fast unheimlich mutete die Ansage zu Beginn jeder der nur sieben Folgen an. «Raumpatrouille» war die erste in Deutschland produzierte Science-Fiction-Serie und für die damalige Zeit aussergewöhnlich. Bereits nach Folge 1 war die Serie Kult. Ein Grund des Erfolgs war Hauptdarsteller Dietmar Schönherr (heute 83) alias Commander Cliff Allister McLane, unerbittlich im Kampf gegen die ausserirdischen «Frogs». Obwohl die Kosten für eine Serie nie zuvor höher waren, wirken die Spezialeffekte aus heutiger Sicht billig. Waren sie auch: Die Kulisse wurde aus Haushaltsgegenständen gebas­telt: Bügeleisen und Duschköpfe als technisches Navigationsgerät – man musste nicht mal genau hinsehen, um das zu erkennen. Doch auch nach 44 Jahren hat «Raumpatrouille» nichts von ihrem Reiz verloren. (von Gabrielle Jagel)

«Raumpatrouille» läuft heute (14.4.10) um 20.15 auf Eins Festival. Weiter geht’s am 17.4.10.

Die Serie wurde in München auf dem Bavaria-Filmgelände produziert.

Die Fanbase „Starlight Casino“ auf orionspace.de, organisiert auch dieses Jahr wieder ein Raumpatrouille-Treffen, und zwar am 11. September 2010 in Dorsten. Hier finden sich auch interessante Geschichten rund um die Kult-Serie. Denn wer hätte gedacht, dass zur Briefmarkenausstellung in Sindelfingen im Jahr 1997 sogar ein Sonderstempel mit dem Orion-Motiv verwendet wurde?

Alarm-Start:
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Der Trailer zum Kinofilm „Orion – Rücksturz ins Kino“ (aus dem Jahr 2003):
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