«Am laufenden Band» wurde vom 27. 4. 1974 bis 31. 12. 1979 von der ARD gezeigt.

Mit seinem unüberhörbaren holländi­schen Akzent hatte Showmaster Rudi Carrell (1934–2006) die Zuschauergunst schon bei der ersten Sendung in der Tasche. Genau wie er selber war die neue Quizshow schnell, frech und überraschend. Nicht Intelligenz und Geschicklichkeit waren gefragt – für «Am laufenden Band» brauchten die acht Kandidaten Improvisationstalent, Menschenkenntnis und Kreativität. Die Idee und viele Spielvorlagen für diese unbeschwerte Familienshow hatte Carrell vom holländischen TV-Format «Fen van de acht» übernommen. Ab 1975 programmierte auch das Schweizer Fernsehen die Spielshow: Für die Sendung vom 18. Januar 1975, die erstmals bei uns zu sehen war, suchte der holländische Showmaster auch Schweizer Kandidaten. 600 Formulare verschickte das Schweizer Fernsehen auf Anfrage spielfreudiger Zuschauer, gecastet wurden 130. Doch lange war es mehr als ungewiss, ob unser Land teilnehmen würde und ob überhaupt ein Schweizer Paar über genügend telegenes Talent verfügt. Bis zur letzten Minute wurden noch Testaufnahmen gemacht und Gespräche geführt, bis endlich der definitive – positive – Entscheid vorlag. (Von Gabrielle Jagel)

Am laufenden Band – Preise und Abschiedslied
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