«Sandokan»,Miniserie, 21.– 28. 1. 1979, SF

Kabir Bedia als Sandokan (© www.kabir-bedi.com)

Kabir Bedia als Sandokan (© www.kabir-bedi.com)

Wilhelm Tell, Robin Hood oder Zorro sind neben Sandokan echte Luschen. Mit wilder Mähne, tiefschwarzen Augen und Mut ohne Ende kämpft der Freibeuter in Südostasien gegen fiese britische Kolonisten. Rettet Kinder vor dem sicheren Tod. Setzt sich mit Muskel- und Geisteskraft für die Unterdrückten ein. Verliebt sich in Marianna, die Tochter des Tyrannen (Carole André, *1953). Und tötet nur mit dem Messer bewaffnet einen Tiger. Der Erfolg der italienischen Miniserie beruht auf vier Elementen: 1. Kabir Bedi (*1946) spielt ihn nicht, er ist Sandokan. Egal ob seine Dialoge streckenweise unerträglich banal sind, der Held steht über solchen Dingen.
2. Den Komponisten-Brüdern Guido und Maurizio de Angelis gelang mit dem Titelsong ein grosser Wurf. 3. Die Romanvorlage (11 «Sandokan»-Bände) von Emilio Salgari (1862–1911) basiert auf wahren Begebenheiten und war ein Riesen­erfolg. Und 4. wollte Regisseur Sergio Sollima nicht mit Modellbooten planschen, sondern auf richtigen Schiffen drehen und verpflanzte so den Set raus aus dem Studio nach Malaysia. Die zwei «San­dokan»-Fortsetzungen der 90er-Jahre konnten aber nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen. (NCH)

Der Song
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Sandokan und der Tiger
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Liebesgeschichte
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Sandokans Rückkehr auf die Insel Mompracem
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Rückeroberung von Mompracem
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Partymusik
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Links:
Kabir Bedis Offizielle Website
Kabir Bedi Fanclub