«Die Dornenvögel»
Mini-Serie 26.–29.11. 1983, ORF

Eine grosse verbotene Liebe, viele Intrigen, einige glückliche Momente und ein Todesfall: Beim Schauen der «Dornen­vögel» braucht man schon ein paar Schachteln Taschentücher – am besten dreilagig und mit Balsam! Im Mittelpunkt der Familiensaga um die Clearys steht die grosse Liebe zwischen ihrer einzigen Tochter Meggie (Rachel Ward, *1957) und dem katholischen Priester Pater Ralph de Bricas­sart (Richard Chamberlain, *1934).
Mit dem 6-stündigen Melodrama sackte der US-Privatsender ABC 1983 den Golden Globe für die beste Mini-Serie ein, und sie wurde für 16 Emmys nominiert. Doch es gab auch kritische Stimmen: Vor allem die US-Katholiken (dort wurde die Serie ausgerechnet vor Ostern ausgestrahlt!) empörten sich über den Zölibatsbruch in Teil 3. Trotzdem – oder grad deshalb – gehörte der Vierteiler zu den TV-Über­fliegern weltweit. Die umstrittene dritte Folge
erreichte in den USA die höchste Zuschauerzahl (nach «Roots») einer Mini-Serie der 80er-Jahre. Ein Kritiker meinte: «Das ist die erotischste Liebes­szene, die je den heimischen Bildschirm entzündet hat.» (JAG)

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Der Priester und das Mädchen:
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Titelsong von Henry Mancini:
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DIE Liebesszene:
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Richard Chamberlain pflegt seine künstlerische Ader mit Malen. In 2011 soll die Lowbudget Komödie „We are the Hartmans“ fertig sein, in der Chamberlain den kranken Besitzer einer Rockkneipe spielt.