«Spielhaus»
Kindersendung,
10. 1. 1968 – 22. 3. 1994, SF

«Es Huus, e Türe, Fäischter äis, zwäi, da sind’s. Chum ine, s ghöört dine, es häisst Spiilhuus» – mit diesen Worten lud SF jeweils seine jüngsten Zuschauer zum Mitmach-TV ein. Da es damals weder Kika noch Super RTL gab, war das «Spielhaus» für die Schweizer
Kids der 70er- und 80er-Jahre der Fernsehevent schlechthin. Hier konnte man mit dem Künstler Ted Scapa zeichnen lernen, Komponist Matthias Bamert entführte in die Höhen der klassischen Musik, oder – als Highlight jeder Ausgabe – man lachte über die
Einlagen von Kabarettist Franz Hohler  und Pantomime René Quellet. Dabei krallte sich vor allem Renés einziger Satz «I säge nüt» in den Kinderköpfen fest. Vorbild fürs «Spielhaus» war die BBC-Sendung «Play School» (1964–1988). 1994 stellte SF die Produktion
und Renés Welt des Nichtssagens ein. «Franz erhielt vom Schweizer Fernsehen einen Brief, in dem stand, dass die Kinder unsere Sketche nicht mehr mögen, wir seien zu altmodisch. Die Kinder würden lieber japanische Trickfilme schauen», erinnert sich Quellet
gegenüber TELE.

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