«Die Waltons»
Serie, 1975–1981, ZDF

«Gute Nacht, Vater!» – «Gute Nacht, Grossmutter!» – «Gute Nacht, Elizabeth!» «Gute Nacht, Jim-Bob!» … Und
John-Boy knipste das Licht aus. Von keiner Serie blieb vor allem der Abspann so gut in Erinnerung wie derjenige
der «Waltons». 9 Staffeln bzw. 221 Folgen lang erzählte der älteste Sohn John-Boy Walton (Richard Thomas, 60) die herzergreifenden Geschichten seiner Grossfamilie, einer armen, aber stolzen Familie in den 30er-Jahren während der
Wirtschaftsdepression.
«Die Waltons», basierend auf den Jugenderinnerungen von Earl Hamner Jr., traf den Nerv den Publikums genau. Keine Verfolgungsjagden, Prügeleien oder Schiessereien mehr – heile Welt war nun angesagt. Wenn überhaupt, dann sorgten
die Baldwin-Schwestern, zwei ältliche Jungfern, für Aufregung. Die brannten nach einem Geheimrezept ihres Vaters schwarz Whiskey, waren allerdings die Einzigen, die es für Medizin hielten.
Obwohl sie ihn berühmt machte, verliess Hauptdarsteller Richard Thomas die Serie nach der 5. Staffel – er sah
sich zu sehr als John-Boy festgelegt – und wirkte nur noch in Gastrollen mit. In den 90ern kam das Ensemble nochmals
für drei TV-Filme zusammen. Die konnten aber nicht mehr an den Erfolg der Serie anknüpfen. (Gabrielle Jagel)

 

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