«Peanuts»,
Zeichentrickserie
1972–1988, ZDF

„Am treffendsten hat wohl der italienische
Erfolgsautor Umberto Eco («Der
Name der Rose») den Charme von
Charlie Brown & Co. umrissen: «Die
‹Peanuts› berühren uns, weil sie in
gewissem Sinne Ungeheuer sind», so
Eco. «Monströse, infantile Reduktionen
aller Neurosen, die ein moderner Zeitgenosse
in unserer industriellen Zivilisation
hat.» Und das war auch
der Grund des Riesenerfolgs der
«Peanuts». Ähnlich einem Spiegelbild
erzählt Autor und Zeichner
Charles M. Schulz (1922–2000) von den
kleinen und grossen Freuden und Sorgen
der Vorstadtkinder Charlie Brown,
Lucy, Linus und Sally, dem Hund
Snoopy und dem Piepmatz Woodstock.
Die «Peanuts» waren bald allgegenwärtig.
Ihr Bild fand sich auf (fast) allem,
was man zum täglichen Leben benötigt.
Und sie machten Schulz zu einem
reichen Mann. Dennoch blieb er vergleichsweise
bescheiden, leistete sich
lediglich eine eigene Eishockeyhalle, in
der er Turniere für Kinder und Jugendliche
veranstaltete. Charles M. Schulz
starb im Februar 2000, und gemäss seinem
Willen durften die «Peanuts» in
keiner Form fortgesetzt werden.“ (Gabrielle Jagel)

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