«Wetten, dass…?»
8.11.2003

„Es soll Leute geben, die Thomas Gottschalks kleine Frechheiten nicht so lustig finden. Wie etwa der Schauspieler Götz George. Als Gast in «Wetten, dass …?» vom 10. Oktober 1998 möchte er eigentlich Werbung für seinen neuen Film «Solo für Klarinette» machen, doch Thomas Gottschalk plaudert über alles Mögliche, weshalb sich George zu dem Satz hinreissen lässt: «Komm auf den Film zu sprechen. Der ist mir wichtiger als das, was du redest.» Ein Eklat und zugleich der erste Akt einer Begegnung mit Folgen.
Am 8. November 2003* sitzt George erneut bei Gottschalk auf dem Sofa. Neben ihm Schauspielerin Christiane Hörbiger und Ex-Tennis-Ass Boris Becker. Wieder geht es um Georges neuen Film, auf den Gottschalk diesmal gleich zu sprechen kommt – und als «leichte Kost» bezeichnet. George findet’s gar nicht witzig und motzt: «Damit verdiene ich mein Geld. Ich sitze halt nicht 40 Jahre lang auf einer Couch und nerve Leute.» Ein Wort gibt das andere. Vergeblich versucht Christiane Hörbiger, die beiden Streithähne zu beruhigen, derweil rutsch Boris Becker nervös hin und her. Ein paar Verbal-Attacken später die Erlösung: Alles war abgesprochen und nur gespielt. Bobele hat es als Einziger nicht gemerkt.“
(Von Gabrielle Jagel)

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