«Mietprellern auf der Spur»
Dokusoap, 4. 7. 2011, RTL

„Unerschrocken versuchte Moderatorin Vera Int-Veen in der RTL-Dokusoap «Mietprellern auf der Spur», verzweifelten Vermietern beim Aufspüren von sogenannten Mietnomaden behilflich zu sein. Dabei wurden Wohnungen gezeigt, die von den ehemaligen Mietern in einem Zustand hinterlassen wurden, der an eine Müllhalde erinnert. Mit Hilfe eines professionellen Detektivs spürte sie die Verursacher, die sich aus dem Staub gemacht hatten, auf, um sie mit der Situation vor laufender Kamera zu konfrontieren. Manch ein Zuschauer hatte sich gewundert, wie freimütig die Betroffenen Auskunft und Einblick in ihr Leben gaben. Etwas, das auch der deutschen «Bild»-Zeitung auffiel. Das Boulevardblatt deckte auf, dass Fernsehmaterial nachträglich verfälscht wurde. So wurde etwa einem geistig zurückgebliebenen Jugendlichen in der Ausgabe vom 4. Juli 2011 mittels gewieften Zusammenschnitts die Erlaubnis, die Wohnung betreten zu dürfen, in den Mund gelegt. Das Originalmaterial bewies aber das Gegenteil. RTL wehrte sich, warf «Bild» vor, mitgeholfen zu haben, dass sich die Täter als Opfer darstellen konnten. Man habe den Wohnungsbesitzern doch bloss helfen wollen …“ (Gabrielle Jagel)

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