«Eurovision Song Contest» 1956 in Lugano

Das grösste TV-Musikspektakel, der Eurovision Song Contest, hat eine bewegte Geschichte, welche 1955 startete. In diesem Jahr beschloss die Europäische Rundfunkunion EBU (die Vereinigung der staatlichen und öffentlichen Fernsehanstalten), ein gemeinsames Showprojekt zu lancieren: den Grand Prix of the Eurovision. Schon ein Jahr später ging der erste europäische Gesangswettbewerb in Lugano mit sieben teilnehmenden Ländern über die Bühne. Eine Schweizerin sahnte ab: Die Grande Dame de la Chanson  Lys Assia triumphierte mit ihrem Lied «Refrain». In den folgenden Jahren erhielt der Wettbewerb immer wieder andere Namen: Das deutsche Fernsehen nannte ihn anfangs Grand Prix Eurovision de la Chanson. Schon 1960 hiess der Wettbewerb in England Eurovision Song Contest. Erst 1992 wurde der Titel vereinheitlicht. Rund 49 Länder fanden sich in den Ergebnislisten des ESC, darunter auch Kleinländer wie San Marino, Monaco oder Andorra. Marokko ist das einzige Land auf dem afrikanischen Kontinent, das je mitmachte. 2014 in Kopenhagen fiedelte sich der Tessiner Musiker Sebalter mit «Hunter of Stars» für die Schweiz auf Platz 13. Das Rennen machte der Travestiekünstler Conchita Wurst aus Österreich.

 

YouTube Preview Image