Simon Ammann und der Kran

13. November 2005, SRF 2

Beim Superzehnkampf werden die Sportler jeweils einzeln vorgestellt und laufen nacheinander ins Zürcher Hallenstadion ein. Simon Ammann war 2005 der zweitletzte Gladiator bei der Präsentation. Da es in diesen Tagen für die Schweizer Nati auch um die Qualifikation für die Fussball-WM 2006 in Deutschland ging, wollte er die Kicker nachahmen und stülpte sich beim Reinlaufen das T-Shirt über den Kopf, wie bei einem Torjubel. Dadurch sah er aber den TV-Kamerakran nicht, der sich ihm in den Weg stellte. Er knallte voll dagegen, sodass es ihn richtiggehend überstellte. «I ha nu no Stärnli gsee», sagte er kurz darauf bereits wieder lachend in die Kamera. «Es war einfach typisch Simon …», so beschrieb er den Vorfall später im Interview mit dem «Tages- Anzeiger». Typisch Ammann war dann auch, dass der damals 25-Jährige den Superzehnkampf trotz blutiger Lippe bestritt. Dieser Vorfall sorgte sogar international für Aufsehen, denn in der folgenden Wintersaison wurde die Sequenz jeweils bei der Vorstellung von Simon Ammann vor den Weltcupspringen eingespielt. Doch wenn einer etwas mit Humor nimmt, dann sicher Spassvogel Simon Ammann.

 

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Zusammenfassung am Anfang bis ca. 37 Sekunden

Der Sturz wurde wieder ausgegraben mit Kommentar von Sascha Ruefer, ab ca. 1:20 bis 1:44