«The Monkees»

16. 9. 1967 – 30. 5. 1970, ZDF

Hätten die Beatles nicht «A Hard Day’s
Night» (deutscher Titel: «Yeah Yeah
Yeah») gedreht, dann hätte es die Band
The Monkees wahrscheinlich gar nie
gegeben. Der Film nämlich war es,
der die beiden TV-Produzenten Bert
Schneider und Bob Rafelson auf folgende
Idee brachte: The Monkees sind
vier Bandmitglieder, die von einer
schrägen Situation in die nächste blödeln.
Per Inserat, das auch im Hollywood-
Magazin «Daily Variety» vom
8. September 1965 erschien, suchten
sie «vier irre Jungs zwischen 17 und 21 für eine neue TV-Show».

Filmische oder musikalische Kenntnisse waren
nicht erforderlich – nur drollig sollten
sie sein. 437 junge Männer fühlten sich
davon angesprochen. Im September
1966 wurden der Ex-Kinderstar Mickey
Dolenz, Tellerwäscher Peter Tork, der
erfolglose Countrysänger und spätere
MTV-Gründer Michael Nesmith sowie
Musical-Eleve David Jones als The
Monkees auf die NBC-Zuschauer losgelassen.
Womit niemand gerechnet
hatte: Die wohl meistverlachte TV-Band
hatte riesigen Erfolg. Ihre Songs
wie «Last Train to Clarksville» oder
«I’m a Believer» stürmten weltweit die
Charts. Flugs wurde eine zweite Staffel
gedreht. Nach 58 Episoden war dann
aber genug geblödelt. 1968 hiess es:
Klappe zu – Monkees tot.

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Und das Casting:

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