«Stratos-Sprung» 14. 10. 2012, Servus TV

Fünf Jahre bereitete sich Fallschirmspringer Felix Baumgartner auf seinen Stratosphären-Sprung vor. Ein erster Versuch musste wegen Schlechtwetter abgesagt werden. Erst am 14. Oktober 2012 konnte der Salzburger von der Walker Air Force Base bei Roswell im US-Bundesstaat New Mexico sein Abenteuer starten. Ein Heliumballon transportierte den Extremsportler auf 39 045 m ü. M. Dann öffnete er die Kapseltüre und funkte: «I’m going home now» (ich geh jetzt nach Hause). Fast 7 Millionen Fernsehzuschauer fieberten mit, als er auf 1,25-fache Schallgeschwindigkeit beschleunigte, 1357 km/h erreichte und als erster Mensch im Freifall die Schallmauer durchbrach! Das Publikum hielt sekundenlang den Atem an, als er um die eigene Achse trudelte*, sich aber wieder stabilisierte. Nach 4 Minuten und 20 Sekunden zog er die Reissleine, landete sicher und umjubelt in Roswell. 35 Kameras begleiteten den Sprung, 50 Millionen Euro liess sich Red Bull den Dreifach-Weltrekord kosten: für den höchsten Absprung, die höchste bemannte Ballonfahrt und den längsten Freifall. Inzwischen ist es um den 45-Jährigen mit Wohnsitz in Arbon TG ruhig geworden. Er absolviert bei Air Zermatt die Gebirgsausbildung als Helikopterpilot.

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