«Traumjob»

17. 4. 2005–26. 6. 2005, SRF

Über 400 Interessierte hatten sich gemeldet, nur 12 bekamen die Chance, via SRF zu ihrem «Traumjob» zu kommen. Obwohl das Format aus Amerika bei Pro7 («Hire or Fire» ) ein Jahr zuvor ein totaler Quoten-Flop war, wollten es die Verantwortlichen im Leutschenbach versuchen. Mit grossen Erwartungen ging die Job- Castingshow mit dem «Patron in spe» Jürg Marquard und seinen «Beiräten», der Headhunterin Doris Aebi und Ex- Chefredaktor der «Aargauer Zeitung», Markus Gisler, in die erste Runde.
Und die Rechnung von SRF ging auf: Durchschnittlich 450 000 Zuschauer verfolgten fortan sonntags während elf Wochen, wie sich die anfänglich sechs Frauen und sechs Männer den mit 200 000 Franken Jahreslohn dotierten «Traumjob» ergattern wollten. Wöchentlich löste sich für einen der Kandidaten der Traum in Luft auf. «Big Boss» Marquard und seine Berater urteilten hart und unerbittlich über die Bemühungen der Karrierewilligen, die als Blumenverkäufer, WC-Rollen- Händler oder Filialleiter im Detailhandel zu bestehen hatten. Den Einjahresvertrag bei Marquard Media holte sich der Berner Martin Bachofner. Würde er heute noch einmal mitmachen? «Es war ein Abenteuer, das ich nicht verpassen wollte. Also: Ja.»

Clip der Abschlussparty von Traumjob in der SRF-Mediathek