«Meteo»

12. 12. 2006, SRF 1

Ein schwenkbares Moderationspult, neue Knöpfe, Steine, Holzlamellen, ein leuchtendes «Meteo»-Signet und ein Wasserbecken: So strahlte das neu designte «Meteo»-Outdoorstudio von Thomas Bucheli & Co. nach dem Facelifting Mitte Dezember 2006 auf dem Dach. Besonders der Brunnen gab zu reden, eine Schweizer Boulevardzeitung titelte: «Bucheli kriegt ein Brünneli». Doch was sollte das auf dem Dach? «Er widerspiegelt Temperaturen und Aggregatszustände der Atmosphäre, und die installierte
Kamera zeigt die daraus resultierende Veränderung des Wassers auf», so die SRF-Designtüftler. «Meteo»-Chef Thomas Bucheli dazu: «Das Bassin soll für Emotionalität sorgen. Das Wetter muss man sehen.» Das neue Wetterstudio lebe, denn Holz und Steine verdunkeln sich, wenn es regnet. Es gab nicht nur optische Veränderungen: Die vier «Meteo»-Sendungen wurden inhaltlich unterschiedlicher und grafisch besser. Die Mittagsausgabe weist auf die Aussichten des aktuellen Tages hin, die Vorabendsendung fokussiert auf den Abend und den nächsten Tag. Die Hauptausgabe zeigt das gesamte Programm und bietet eine Vorschau auf Outdoor-Events wie Openairs oder Fussball-Matches. Das sind doch schöne (Wetter)-Aussichten.

 

Der Brunnen auf dem SRF-Dach